子贡曰:我不欲人之加诸我也,吾亦欲无加诸人。子曰:赐也,非尔所及也。Zigong sprach: Was ich nicht will, dass andere mir tun, will ich auch anderen nicht tun. Der Meister sprach: Ci, das hast du noch nicht erreicht.
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Worum es in diesem Kapitel geht
Der Unterschied liegt in einem Schriftzeichen, wu „es gibt nicht“ gegenüber wu „tu nicht“: Einen solchen Impuls gar nicht zu haben ist Menschlichkeit; ihn zu haben und zu zügeln ist Gegenseitigkeit. Was Zigong beschrieb, ist die Natürlichkeit des Menschlichen, die er noch nicht erreicht hat. Heute: Wer es hasst, nachts von Nachrichten geweckt zu werden, plant jede Nachricht nach 22 Uhr für den nächsten Morgen ein.
白Heutiges Chinesisch
子贡说:我不愿别人加在我身上的事,我也不想加到别人身上。孔子说:赐啊,这还不是你够得着的。
Eine schlichte Übertragung ins heutige Chinesisch nach der Lesart von Yikonglu.
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常Die gängige Lesart
Gelesen als weitere Fassung von „was du nicht willst, dass man dir tu“, etwas, das jeder kann.
注Schlüsselwörter des Kommentars
„子贡言我所不欲人加于我之事,我亦不欲以此加之于人。此仁者之事,不待勉强,故夫子以为非子贡所及“ – Zigong sagte, was er nicht wolle, dass andere ihm tun, wolle er auch anderen nicht tun; das ist die Sache des Menschlichen, ohne Anstrengung, darum hielt der Meister es für jenseits von Zigongs Reichweite; „愚谓无者自然而然,勿者禁止之谓,此所以为仁恕之别“ – meiner Ansicht nach ist wu (无, es gibt nicht) das von selbst Geschehende, wu (勿, tu nicht) das Verbot; das ist der Unterschied zwischen Menschlichkeit und Gegenseitigkeit.
说Was andere Kommentatoren sagen
Die Brüder Cheng: „我不欲人之加诸我,吾亦欲无加诸人,仁也;施诸己而不愿,亦勿施于人,恕也。恕则子贡或能勉之,仁则非所及矣“ – was ich nicht angetan haben will, davon soll es auch von mir zu anderen nichts geben: das ist Menschlichkeit; was man sich selbst nicht angetan haben will, tu es anderen nicht an: das ist Gegenseitigkeit. Gegenseitigkeit könnte Zigong mit Mühe schaffen; Menschlichkeit liegt jenseits seiner Reichweite.
家Weitere Kommentare
Unser Grundtext ist Zhu Xis Gesammelter Kommentar (oben). Hier stehen weitere Kommentare nebeneinander: bei alten Kommentaren die erste Zeile des Unterkommentars mit Link zum Holzdruck-Scan; bei modernen Ausgaben ein kurzes zitiertes Übersetzungsstück zum Vergleich. Die Vermerke „Im Vergleich zu Zhu Xi“ schreibt Yikonglu, sie sind keine Zitate.
皇侃《论语义疏》Liang-Dynastie · japanischer Holzdruck von 1750 · juan 三
“云子貢曰云云者,子貢自願無世人以非理加陵於我也。”……
Im Vergleich zu Zhu Xi
| Kommentar | Punkt | Verhältnis | Sicherheit | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| 钱穆《论语新解》 | 非尔所及 | abweichend | ziemlich sicher | Qian gewichtet die erste Zeile: Man kann nicht sicherstellen, dass andere einem kein Unrecht tun; Zhu die zweite: anderen kein Unrecht zu tun ist dem Menschlichen natürlich, braucht keine Anstrengung und liegt jenseits von Zigong. |
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Jede im Video zitierte Kommentarzeile: der Wortlaut, wer es sagte, und die Seite in der Grundausgabe. „Paraphrase“ markiert unsere Zusammenfassung, nicht die Worte des Kommentators. Zur Ausgabe
| Zitierter Text | Quelle | Seite |
|---|---|---|
| “子贡言我所不欲人加于我之事,我亦不欲以此加之于人。此仁者之事,不待勉强,故夫子以为非子贡所及。程子曰:……恕则子贡或能勉之,仁则非所及矣” | 朱注;朱注引程子 | S. 67 |
| “愚谓无者自然而然,勿者禁止之谓,此所以为仁恕之别” | Kommentar Zhu Xis | S. 67 |
页Seiten der Grundausgabe
Yikonglu, Gespräche Gongye Chang (Buch 5) 5.11 „Was ich nicht will, dass andere mir tun“, https://yikonglu.com/de/lunyu/gong-ye-chang/11.html, Fassung 2026-11-06.Zuletzt geprüft: 2026-11-06. Änderungen stehen auf derKorrekturseite.
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